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Vorbeugung vor Karies

Kinder und Erwachsene aller Altersstufen profitieren von Vorbeugung vor Karies und parodontalen Erkrankungen. Auch bei Erwachsenen können neben Trainingsprogrammen zur Verbesserung der Mundhygiene risikogerecht vorgenommene Lokalfluoridierungen und weitere Behandlungen angebracht sein. Dazu zählt z. B. die gezielte Senkung der Zahl von Keimen, die für die Mundgesundheit schädlich sind.

Früherkennung statt Verdrängung

Die Häufigkeit des Zahnarztbesuches richtet sich nach dem Erkrankungsrisiko. Kinder und Jugendliche sollten mindestens zweimal im Jahr, Erwachsene mindestens einmal zur Kontrolle den Zahnarzt aufsuchen. Frühzeitig erkannte Schäden lassen sich heute unter günstigen Vorraussetzungen rückgängig machen (remineralisieren), in ihrer Ausbreitung aufhalten oder im Bedarfsfall sehr substanzschonend beheben. Auch parodontale Erkrankungen lassen sich vielfach erfolgreich bekämpfen, wenn man ihre Ursachen (Anlagerung bakterieller Beläge) in einem frühen Stadium durch geeignete Maßnahmen beseitigt.

Kaugummi

Durch kräftiges Kauen beim Essen wird der Speichelfluß angeregt, wodurch sich das Risiko einer Kariesentstehung verringert. Auch das Kauen von (zuckerfreiem) Kaugummi kann den Speichelfluß fördern, was z. B. dann zu erwägen ist, wenn nach dem Genuß von Zwischenmahlzeiten keine Möglichkeit zum Zähneputzen besteht.

Mundgesundheit

Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung kommt nicht nur der Allgemeingesundheit, sondern auch der Mundgesundheit zugute. Fehler in der Ernährung hingegen gefährden die Zähne. So kann es z. B. bereits im Kleinkindesalter durch Dauernuckeln zuckerhaltiger Flüssigkeiten aus Saugerflaschen zu schweren Gebißschäden kommen. Auch im späteren Alter können bestimmte Ernährungsgewohnheiten wie z. B. häufige, in kurzen Abständen erfolgende Einnahmen zucker- und/oder säurehaltiger Speisen und Getränke eine starke Belastung für die Zähne darstellen. Deshalb sollte der häufige, über einen längeren Zeitraum verteilte Verzehr zuckerhaltiger Nahrungsmittel vermieden werden. Der unangemessene Einsatz von Nahrungs- und Genußmitteln kann auch für den Zahnhalteapparat gefährlich werden So erhöht z. B. starkes Rauchen das Risiko für parodontalen Knochenabbau. 

Kinder und Jugendliche

Bei Kindern und Jugendlichen sollten tiefe Fissuren und Grübchen, bevorzugt der bleibenden Backenzähne, durch Versiegelung vor Karies geschützt werden (Fissurenversiegelung).
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